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Kriminalfall beim überregionalen Finale 2017!

Ein blutiger Umschlag auf dem Sekretär? Zahlenhütchen, die deutlich einen Tatort kennzeichnen? Staunende Blicke der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Betreten der Aula im Goethe-Gymnasium Frankfurt, als sie zum Finale des großen Diktatwettbewerbs 2017 eintreffen. Beate Moran, Projektleiterin Diesterweg-Stipendium der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, löst das Rätsel, als sie das Wort ergreift: Im Taunus ist gut morden. So der Titel des kniffligen Diktates, das von der Kriminalautorin Nele Neuhaus für das Finale in Frankfurt verfasst wurde. Zwar kennt sie das Diktat, mitschreiben will sie dennoch. Unter den 270 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist auch Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters MdB. Die gebürtige Münsteranerin freut sich besonders, dass auch Teilnehmer aus ihrer Heimatstadt sind. Insgesamt kamen Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern aus allen Ecken Deutschlands: aus dem Rhein-Pfalz-Kreis, aus Münster, aus Wiesbaden, aus Hamburg, aus Frankfurt und Teilnehmende aus weiteren 19 hessischen Schulen.

Während die Jury sich zurückzieht, um die zuvor von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst korrigierten Texten noch einmal zu prüfen, wird auf der Bühne noch einmal mit Worten gespielt: Die Moderatorin der Veranstaltung, Nelly Politt von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, fordert das Publikum zum Sprachquiz auf: Was versteht man zum Beispiel unter „Dem Zünglein an der Waage“ und schreibt man eigentlich a) Freesie b) Frehsie oder c) Vrehsie? Mit Abstimmungskarten wird die Lösung erfragt. Und schon wartet das nächste Highlight: mit unfassbarer Mundakrobatik bringt Robeat, der amtierende Europameister im Beatboxen, die Menge zum Staunen und Lachen und animiert zum Mitmachen.

Fast unbemerkt kehrt die Jury unterdessen in die Aula zurück. Die Gewinner des überregionalen Finales des großen Diktatwettbewerbs 2017 stehen damit also fest. Und es sind etliche.

In der Kategorie „Lehrer“ teilen sich gleich vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer den dritten Platz. Dem Gesamtsieg des Abends holen sich Tatjana Koch (Kategorie „Eltern“), die sich bereits im Frankfurter Finale auf den ersten Platz schrieb, Joachim Schieb (Kategorie „Lehrer“) und Monika Großpietsch (Kategorie „Publikum“) mit jeweils nur 2 Fehlern.

Doch „nach dem Diktat ist bekanntlich vor dem Diktat“ also bleiben Sie in der Übung und nutzen Sie unseren Trainingsbereich. Auch das Finaldiktat zum Nachhören und Nachlesen finden Sie hier. Versuchen Sie es doch einfach noch einmal – aber nicht schummeln!

Wir würden uns freuen, Sie auch im nächsten Schuljahr mit einem Team beim großen Diktatwettbewerb begrüßen zu dürfen.

Schüler

1. Platz

Tobias Alsleben, Oberstufengymnasium Eschwege, 7 Fehler
Paul Rohwedder, Wichern-Schule Hamburg, 7 Fehler

2. Platz

Lea Bartels, Gymnasium Paulinum Münster, 9 Fehler
Sophia Steinseifer, Wilhelm-von-Oranien-Schule Dillenburg, 9 Fehler

3. Platz

Milena Kampmann, Hansa Kolleg Hamburg, 10 Fehler
Paulina Kiefner, Augustinerschule Friedberg, 10 Fehler

Lehrer

1. Platz

Joachim Schieb, Franziskanergymnasium Kreuzburg Großkrotzenburg, 2 Fehler*

2. Platz

Dr. Christina Diehl, Gymnasium Paulinum Münster, 4 Fehler
Dr. Brigitte Konrad, Obermayr Europa-Schule Wiesbaden, 4 Fehler

3. Platz

Iris Hübener, Gymnasium Ohlstedt Hamburg, 5 Fehler
Gerd Kohlmetz, Franziskanergymnasium Kreuzburg Großkrotzenburg, 5 Fehler
Gabriele Pfeifer, Taunusgymnasium Königstein, 5 Fehler
Silke Rüffert, Kaiserin-Friedrich-Gymnasium Bad Homburg, 5 Fehler

Eltern

1. Platz

Tatjana Koch, Schillerschule Frankfurt, 2 Fehler*

2. Platz

Heiner Reinartz, Gymnasium Paulinum Münster, 6 Fehler

3. Platz

Gabi Buchner, Starkenburg-Gymnasium Heppenheim, 8 Fehler

Publikumspreis

Monika Großpietsch, Frankfurt, 2 Fehler*

 

* Gesamtsieger/-siegerinnen

Das Finaldiktat zum Nachlesen

Bildergalerie