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Frankfurter Finale 2019

Am 4. April 2019 haben Frankfurts Schüler, Eltern, Lehrer sowie ein Team des Goethe-Instituts wieder die Stifte gezückt. Beim achten Frankfurt-Finale wurde der Titel "Frankfurter Rechtschreibchampion 2019" in einem sportlich-heiteren Wettkampf erstritten.  

Die Gewinner des Abends

Im Schnitt machten die Lehrkräfte mit durchschnittlich 14,7 Fehlern das Rennen, gefolgt von den Eltern mit 19 und den Schülern mit 25,6 Fehlern. Unter den Schülern war Abel Muñoz Röcken vom Heinrich-von-Gagern-Gymnasium mit nur 9 Fehlern der erfolgreichste Teilnehmer. Aus dem Team der Eltern konnte Klaus Grommet, der für die Ziehenschule angetreten war, mit 4 Fehlern das beste Ergebnis des Wettbewerbs für sich beanspruchen. Der beste Lehrer kommt von der Musterschule, Sebastian Gettler sicherte sich mit 7 Fehlern den Sieg in der Kategorie.

Zum Rechtschreib-Duell in der Aula der Frankfurter Schillerschule waren 150 Teilnehmer gekommen. 15 Frankfurter Schulen waren vertreten. Beim Schreiben des 1590 Zeichen starken Diktats saßen alle Teilnehmer im selben Boot: Die Frage nach der richtigen Schreibweise von Wörtern wie „Manometer“ oder „Nullkommanichts“ brachte die Schreibenden ins Schwitzen. Der Text enthielt insgesamt rund 70 orthographische Hürden. Die besten Diktate wurden von einer 18-köpfigen Expertenjury kontrolliert. 

Ein Wettbewerb im Zeichen des Ruderns

Passend zum diesjährigen Diktat-Titel „Die Regatta“ waren als Ehrengäste des Abends unter anderem Katrin Thoma, Ruder-Weltmeisterin 2015, Ralf Hollmann, Trainer am Bundesstützpunkt Rudern, und Johannes Karg, Lehrertrainer Rudern an der Schillerschule, anwesend. Während die Teilnehmer auf die Platzierungsergebnisse warteten, unterhielt die Impro-Theatergruppe Die Dramateure aus Hanau das Publikum.

Sprache formt Sprachkultur

„Wir sprechen eine gemeinsame Sprache, aber wir formen auch eine Sprachkultur. Dazu gehört nicht nur das flüssige Lesen, sondern auch das richtige Schreiben. Korrekt schreiben zu können ist wichtig. Denn man sieht es. Das zu erleben und zu erfahren – ist das Ziel von Frankfurt schreibt!“, so Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

Die Platzierungen

Schüler

1. Platz Schüler:
Abel Muñoz Röcken, Heinrich-von-Gagern-Gymnasium (9 Fehler)
2. Platz Schüler:
Michelle Schleimer, Goethe-Gymnasium (12 Fehler)
2. Platz Schüler:
Vincent Börsch-Supan, Heinrich-von-Gagern-Gymnasium (12 Fehler)
3. Platz Schüler:
Lea Paul, Goethe-Gymnasium (13 Fehler)

Eltern

1. Platz Eltern:
Klaus Grommet*, Ziehenschule (4 Fehler)
2. Platz Eltern:
Heike Haug, Bettinaschule (5 Fehler)
3. Platz Eltern:
Volker Northoff, Musterschule (11 Fehler)

Lehrer

1. Platz Lehrer:
Sebastian Gettler, Musterschule (7 Fehler)
2. Platz Lehrer:
Hans-Dieter Bunger, Goethe-Gymnasium (8 Fehler)
2. Platz Lehrer:
Anna Muthig, Otto-Hahn-Schule (8 Fehler)
3. Platz Lehrer:
Stefan Heutmann, Schillerschule (10 Fehler)

Team Goethe-Institut

1. Platz:
Carlos Korassi Teweche

* Gesamtsieger

Das Diktat zum Nachlesen

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