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16.02.2017: Plötzliche mittendrin im Diktatfieber

Zweite Auflage von Wiesbaden schreibt! sorgt für Jubelschreie, tiefe Seufzer und zwei Titelverteidigungen

„Plötzlich mittendrin“ – so lautete der (zugegeben nicht allzu schwierige) Titel des Diktats bei der zweiten Auflage von Wiesbaden schreibt! am 16. Februar 2017. Und die rund 100 Teilnehmer waren in der Aula der Elly-Heuss-Schule auch „plötzlich mittendrin“ im Diktatfieber, als es darum ging: Schreibt man das jetzt zusammen oder getrennt? Groß oder Klein? Mit Bindestrich oder ohne? Denn das 218 Worte umfassende Diktat, vorgetragen von Moderator Tobias Radloff, hatte es erneut in sich.
Bei der zweiten Auflage des großen Diktatwettbewerbs, präsentiert von Wiesbadener Kurier und Wiesbadener Tagblatt, wurde den Teilnehmern in den vier Kategorien Schüler, Lehrer, Eltern und Publikum erneut viel abverlangt. Neben Lesern und bekannten Wiesbadener Bürgern war auch die Sparkassen Versicherung, Sponsor von Wiesbaden schreibt, wieder mit einem Team vertreten.
Das beste Diktat des Tages lieferte Anja Steinhauer, für die Leibnizschule in der Elternkategorie angetreten, mit gerade einmal sechs Fehlern ab. Auf Rang kam Annette Spitzmesser (Elly-Heuss-Schule) mit acht Fehlern. Teamkameradin Sigrid Greiss verteidigte bei den Eltern mit 13 Fehlern ihren dritten Platz aus dem Vorjahr.
Einen Titelverteidiger gab es in der Schülerkategorie: Moritz Mattern von der Gutenbergschule sicherte sich dank gerade mal neun Fehlern erneut den ersten Platz. Fin Welkenbach (15 Fehler) und Dylan Moyer (18 Fehler) schafften es mit ihrer guten Leistungen ebenfalls aufs Treppchen. Eine Titelverteidigung gelang auch in der Lehrer-Kategorie: Brigitte Conrad (Obermayr Europa-Schule) war mit zehn Fehlern erneut nicht zu schlagen. Die Silbermedaille teilten sich ihre Kollegin Judith Schwerdt und Andreas Bockholt von der Gutenbergschule mit je zwölf Fehlern. David Thimme (Leibnizschule) schrieb sich mit 13 Fehlern auf Rang drei.
In der Publikumskategorie hatte erneut eine Leserin die Nase vorn: Julia Seklac gewann mit acht Fehlern, gefolgt von Peter Lückemeier (elf) und Bettina Bergmann-Remy (zwölf).
Im Durchschnitt lag die Fehlerzahl in Wiesbaden dieses Mal bei 17,65. Die Lehrer waren erneut die stärkste Kategorie mit einem Schnitt von 12,4 Fehlern, gefolgt von den Eltern mit 17,4 Fehlern. Das Publikum kam im Durchschnitt auf 18,3 Fehler, die Schüler auf 22,5.
Für die Siegerinnen und Sieger aus Wiesbaden geht die Reise weiter. Am 11. Mai treffen sie beim großen überregionalen Finale auf die Gewinner der anderen Diktatwettbewerbe.