Direkt zu den Inhalten springen

22.02.2018: Gastgeber geben richtig Gas

Bei der dritten Auflage von „Wiesbaden schreibt“ sind erneut 100 Teilnehmer am Start

Aller guten Dinge sind drei. Oder Drei? Zum dritten Mal hatten der Wiesbadener Kurier und die SparkassenVersicherung am 22. Februar zu „Wiesbaden schreibt!“ eingeladen. 100 Teilnehmer waren in der Aula der Elly-Heuss-Schule zusammengekommen, um sich in den Kategorien Schüler, Lehrer, Eltern und Publikum zu messen und ihr Können in Sachen Rechtschreibung unter Beweis zu stellen. Dabei wurden sie erneut auf eine heitere, aber auch lehrreiche Probe gestellt. Denn der von Moderator und Diktant Tobias Radloff vorgetragene Text hatte es mit 239 Wörtern und jeder Menge Stolperfallen in sich.

Das beste Diktat lieferte dieses Mal ein Lehrer der Gastgeberschule ab: Dr. Johannes Neugebauer, Deutschlehrer an der Elly-Heuss-Schule, leistete sich gerade mal drei Fehler. Dicht auf den Fersen waren ihm Dr. Brigitte Konrad von der Obermayr Europa-Schule mit vier und Uta Becker, ebenfalls von der Elly-Heuss-Schule, mit fünf Fehlern.

Bei den Eltern hatten gleich zwei Damen die Nase vorn: Sigrid Greiss und Miriam Elmers teilten sich den ersten Platz (9 Fehler), Cora Incze-Gödde (10 Fehler) und Kerstin Ceglie (14) landeten auf Rang zwei und drei. Die Siegerinnen dieser Kategorie gehören allesamt der Elly-Heuss-Schule an.

Von der Gutenbergschule kamen in diesem Jahr die zwei besten Schülerinnen: Sydney Ligon holte sich hier den Sieg mit gerade einmal zehn Fehlern, ihre Schulkameradin Amelie Koch wurde mit 13 Fehlern Zweite. Bonnie Brader von der Elly-Heuss-Schule kam mit 16 Fehlern auf Platz drei.

In der Publikumskategorie, in der neben Lesern des Wiesbadener Kurier und Mitarbeitern der SparkassenVersicherung auch prominente Wiesbadener Bürger mitschrieben, war Leserin Ilse Remy mit sechs Fehlern nicht zu schlagen. Platz zwei teilten sich gleich drei Teilnehmer: Hannelore Anderson, ebenfalls Leserin, Martin Bachl von der SparkassenVersicherung und Sängerin Gloria Rehm machten allesamt sieben Fehler. Rang drei wurde ebenfalls doppelt besetzt: Jutta Leimbert von der Buchhandlung Vaternahm und Leserin Marlene Doobe sicherten sich mit acht Fehlern einen Platz auf dem Podest.

Im Durchschnitt lag die Fehlerzahl in Wiesbaden dieses Mal bei 15,37. Die Lehrer schnitten mit durchschnittlich 9,86 Fehlern erneut am besten ab. Im Publikum lag der Fehlerdurchschnitt bei 15,35, knapp vor den Eltern mit 15,57. Die Schüler kamen im Schnitt auf 20,69 Fehler.

Am 12. Juni steht für die Siegerinnen und Sieger aus Wiesbaden die nächste große Herausforderung an. Dann treffen sie im großen überregionalen Finale in Frankfurt auf die Gewinner der anderen Diktatwettbewerbe.